Dünnschicht-Abstrich

Der Dünnschicht-Abstrich ist ein alternatives bzw. ergänzendes Verfahren zur herkömmlichen PAP-Abstrich-Methode. Für die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung stellt er einen wirklichen Fortschritt dar, da er im Hinblick auf die Früherkennung von veränderten Zellen, Gebärmutterhalskrebs und deren Vorläuferstadien eine genauere Diagnostik ermöglicht. Der Dünnschicht-Abstrich vom Muttermund und Gebärmutterhals bietet durch ein verbessertes Abstrichverfahren eine deutlich höhere Aussagekraft und Sicherheit als der herkömmliche Abstrich. Diese Methode ermöglicht eine größere Zellmaterialgewinnung vom Gebärmuttermund durch Spülung des Abstrichtupfers in einer speziellen Konservierungslösung  sowie eine genauere Beurteilung der Zellen auf eine eventuelle HPV-Infektion (Humane Papilloma-Viren-Infektion). Mit Entwicklung des Dünnschicht-Abstrichs ist es gelungen, durch eine spezielle Abstrichbürste und ein neuartiges Konservierungsverfahren nahezu alle abgenommenen Zellen genauer zu untersuchen, als dies bisher möglich war. Der Dünnschicht-Abstrich ist besonders bei Frauen mit Vorerkrankungen, HPV-Infektionen oder unklaren Befunden eine sinnvolle Ergänzung.

Aktuelles


Weniger Kaiserschnitte durch eine bewegungsfördernde Geburtsumgebung: Das möchte eine gerade gestartete Studie der halleschen Universitätsmedizin herausfinden.



Die Gefahr für Brustkrebspatientinnen, nach einer Strahlen- oder Chemotherapie an einer Herzerkrankung zu versterben, ist nicht größer als bei der durchschnittlichen Bevölkerung.