HPV-Test

Der Gebärmutterhalskrebs wird durch eine bestimmte Art der Humanen Papilloma-Viren (HPV) ausgelöst. Aktuell erkranken ca. 6.200 Frauen und ca. 1.660 Frauen sterben jährlich durch den Gebärmutterhalskrebs. Der Gebärmutterhalskrebs tritt gehäuft zwischen dem 35. und dem 55. Lebensjahr auf. Humane Papilloma-Viren (HPV) gehören zu den häufigsten Erregern von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Bestimmte Typen dieser Viren spielen jedoch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen. Nahezu 50% aller sexuell aktiven Frauen werden im Laufe ihres Lebens infiziert. Bei 90% dieser Frauen bekämpft die körpereigene Abwehr die Infektion innerhalb eines Jahres erfolgreich, während bei 10% eine chronische Infektion über Jahre besteht. Eine Infektion mit Humanen Papilloma-Viren vom Hochrisikotyp gilt heute als notwendige Voraussetzung für die Entstehung des Gebärmutterhalskrebses. Die Infektion selber löst keine Beschwerden aus. Das Testverfahren auf HPV erfolgt durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals und wird mittels DNA-Analyse ausgewertet. Noch bevor Zellveränderungen zu beobachten sind, kann der Nachweis von Hochrisiko-HPV erbracht und durch regelmäßige zytologische Abstriche engmaschig kontrolliert werden. Zusammen mit dem üblichen zytologischen Abstrich erhöht sich die Chance für eine bestmögliche Krebsfrüherkennung und damit erfolgreiche Behandlung ganz wesentlich.

Aktuelles


Vor Infektionen mit dem lebensgefährlichen Humanen Papilloma-Virus (HPV) schützt seit zehn Jahren sehr erfolgreich eine Impfung.



Je nach Ursache können Entzündungen der Scheide meist gut behandelt werden. Eine Therapie ist wichtig, um ein Übergreifen der Erreger auf Gebärmutter, Eileiter oder auch Eierstöcke zu verhindern.